Hasso-Plattner-Institut Potsdam: Jahrzehntelange Partnerschaft als Basis
Das Hasso Plattner Institut für Digital Engineering in Potsdam ist eines der renommiertesten IT-Forschungsinstitute Deutschlands. Der Campus erstreckt sich über zwei getrennte Areale, Campus I und Campus II, mit mehreren Gebäuden, die unterschiedliche Funktionen erfüllen: Hauptgebäude, Hörsaalgebäude, Bibliothek, die historische Villa sowie die Häuser A bis M.
Leadway und das HPI verbindet eine Zusammenarbeit, die seit rund zwei Jahrzehnten besteht. Die erste Realisierung des Außenleitsystems geht auf eine frühere Projektphase zurück. Seither hat sich das Institut weiterentwickelt, die Marke wurde überarbeitet, neue Gebäude kamen hinzu und die Anforderungen an das Leitsystem veränderten sich. Genau das ist der Moment, in dem ein Außenleitsystem auf den Prüfstand gehört: nicht weil es defekt ist, sondern weil die Inhalte an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden müssen.
Warum ein Außenleitsystem auf dem Institutsgelände unverzichtbar ist
Forschungseinrichtungen und Hochschulen stellen besondere Anforderungen an ein Leitsystem, die sich von einem klassischen Unternehmensstandort deutlich unterscheiden.
Wechselnde Besucherströme prägen den Institutsalltag. Anders als in einem Bürogebäude, in dem Mitarbeitende nach kurzer Zeit die gewohnten Wege kennen, setzt sich die Nutzergruppe in Forschungseinrichtungen anders zusammen: Erstsemester, Gasthörende, Konferenzteilnehmende, Studierende der Universität Potsdam, mit der ein Kooperationsvertrag besteht. Jede dieser Gruppen hat andere Navigationsbedürfnisse und kaum Vorkenntnisse.
Mehrere Gebäude auf einem Gelände schaffen eine Orientierungskomplexität, die ohne ein strukturiertes Wegeleitsystem nicht lösbar ist. Auf dem HPI-Campus müssen Besucher auf Anhieb verstehen, wo sich Campus I und Campus II befinden, welches Gebäude welche Funktion hat und in welche Richtung sie laufen müssen.
Markenkonformität als Qualitätsmerkmal spielt in einem Institut für Digital Engineering eine besondere Rolle. Das visuelle Erscheinungsbild des Campus ist ein direkter Ausdruck der Qualität und des Anspruchs der Institution. Ein veraltetes, ausgeblichenes oder inkonsistentes Leitsystem sendet das falsche Signal.
Investitionsschutz und Nachhaltigkeit: Das Grundgerüst bleibt
Das Projekt für das HPI Potsdam demonstriert einen Ansatz, der in der Praxis häufig unterschätzt wird: die Möglichkeit, ein bestehendes Leitsystem grundlegend zu modernisieren, ohne die Erstinvestition in Frage zu stellen und unnötige Kosten zu verursachen.
Ein hochwertiges Außenleitsystem ist als langfristige Lösung konzipiert, nicht als Einmalprojekt. Die Grundkonstruktion, also die statisch geprüften Fundamente, die Tragkonstruktionen und die Systemrahmen, sind für eine Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren ausgelegt. Veränderungen im Corporate Design, neue Gebäude auf dem Campus oder eine Überarbeitung der Informationsarchitektur erfordern oft keine komplett neuen Elemente.
Durch einen Paneelaustausch oder – im Besten Fall – eine Neufolierung kann ein Leitsystem vollständig an neue Anforderungen angepasst werden. Das reduziert nicht nur die Kosten einer Modernisierung erheblich, sondern minimiert auch den Materialaufwand und den damit verbundenen CO2-Fußabdruck. Kein unnötiger Betonrückbau, kein Verschrotten funktionsfähiger Stahlkonstruktionen, kein Abtransport wiederverwendbarer Materialien.
Graffitischutzfolie: Langzeitschutz für alle Außenelemente
Ein Hochschulgelände ist ein öffentlich zugänglicher Raum. Alle Außenelemente des HPI-Leitsystems wurden daher flächendeckend mit einer professionellen Graffitischutzfolie versehen. Diese unsichtbare Schutzschicht ist eine der wirkungsvollsten Investitionen für Außenleitsysteme im öffentlichen und halböffentlichen Raum.
Die Vorteile der Graffitischutzfolie sind vielfältig. Farbangriffe und Aufkleber lassen sich rückstandslos entfernen, ohne dass die darunterliegende Oberfläche beschädigt wird. Reinigungskosten und Reaktionszeiten bei Vandalismus sinken drastisch, da keine Neubeschaffung von Paneelen erforderlich ist. Die Oberfläche bleibt optisch unverändert und wird durch die Folie in keiner Weise beeinflusst. Langfristig verlängert die Schutzfolie die Lebensdauer aller behandelten Elemente erheblich und amortisiert ihren Einsatz bereits nach wenigen verhinderten Beschädigungen.
Für Hochschulen, Bildungscampus und öffentliche Einrichtungen ist die Graffitischutzfolie daher keine optionale Ergänzung, sondern ein integraler Bestandteil der Systemplanung.
Fazit: Modernisierung vor Neubeschaffung
Leitsysteme müssen nicht neu gebaut werden, wenn sie modernisiert werden müssen. Das Projekt für das HPI Potsdam zeigt, wie Digitaldruck, gezielter Paneelaustausch und Graffitischutz aus einem in die Jahre gekommenen System ein zeitgemäßes, hochwertiges Außenleitsystem machen, das für die nächsten Jahre aufgestellt ist.
Leadway hat dieses Projekt nicht als einmaligen Auftrag, sondern als Teil einer über ein Jahrzehnt gewachsenen Partnerschaft realisiert. Diese Kontinuität ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis einer gemeinsamen Planungshaltung: Systeme denken, nicht Einzelprodukte verkaufen.
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